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<span>Reisetipp </span> Lomnitz

Reisetipp Lomnitz

Reisetipps ins alte Preußen

Im Ergebnis des 2. Weltkrieges 1945 verlor Deutschland auf Beschluss der Siegermächte die deutschen Gebiete im Osten wie z.B. Schlesien, Pommern oder Ostpreußen. Heute lohnt es sich, den Spuren deutscher Geschichte in diesen Regionen nachzuspüren und sich auf eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit zu begeben. Sich mit der Geschichte des eigenen Landes zu beschäftigen, bedeutet ein Zuwachs an Wissen und Reife der eigenen Persönlichkeit und ist ein wichtiger Faktor auf dem Weg zur eigenen Identität.

Schloss Lomnitz

Eine Reise nach Lomnitz ins Hirschberger Tal im Februar 2014

Eine historische Ausstellung zu preußischen Adelsfamilien und ihren Schlösser im Hirschberger Tal in den Potsdamer Bahnhofspassagen weckte meine Neugier, diesen für mich unbekannten Teil des ehemaligen Preußen kennenzulernen. Als Kind der Nachkriegszeit konnte ich mir unter Schlesien nicht viel vorstellen. Während des Deutschunterrichts tauchte der Begriff Schlesien in Zusammenhang mit den Dichtern Gerhard Hauptmann sowie Freiherr von Eichendorff auf. Seine romantischen Gedichte gehören heute noch zu meiner Lieblingslektüre.
Im Rahmen meiner Stadtführertätigkeit und dem damit wachsenden Interesse für preußische Geschichte beschloss ich 2010, in jedem Jahr mindestens eine Reise in die deutsche Vergangenheit zu unternehmen. Die erste führte mich in das frühere Schlesien. Über die alte Handelsstadt Görlitz führte mich der Weg nach Jelenia Gora, dem früheren Hirschberg. Von dort fuhr ich weiter nach Schildau. Im Schloss fand ich ein Zimmer. Von Schildau aus besuchte ich verschiedene Orte in der Umgebung. Dazu gehörte z.B. das Dorf Erdmannsdorf, wo im 19. Jhr. österreichische Glaubensflüchtlinge eine neue Heimat fanden, die Villa des Dichters Gerhard Hauptmann in Agnetendorf auf den Höhen des Riesengebirges oder die Stabkirche von Krummhübel.
Viele der ehemaligen Schlösser sind heute komfortable Schlosshotels.
Besonders begeistert war ich von Schloss Lomnitz. Während meiner zweiten Schlesienreise im Februar 2014 buchte ich hier die Juniorsuite. Noch heute denke ich an diesen wunderbaren Aufenthalt. Es waren unvergessliche Tage in diesem gastlichen Haus.
Nicht nur das Schloss, auch alle anderen Gebäude zeugen von Geschmack und Stilsicherheit der Besitzer, vor allem der Hausherrin. Restaurant und Weinstube, eine Eingangshalle mit Kamin und behagliche Zimmer sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre, die durch einen tadellosen Service noch gesteigert wird. Ein Aufenthalt im Schlosshotel von Lomnitz verbindet das Beste aus der Vergangenheit mit den Vorzügen der Gegenwart. Es ist ein Labsal für die Sinne. Einen Aufenthalt hier kann man jedem Kultur-und Geschichts-interessierten Reisenden nur empfehlen.
Wie ein Phönix aus der Asche erstand das zur Ruine herabgekommene Anwesen, als der Enkel von Mark-Albrecht von Küster, Ulrich von Küster (geb. 1963), mit einem polnischen Partner eine GmbH gründete, in den Jahren von 1991-1995 das gesamte Anwesen kaufte und zusammen mit seiner Frau Elisabeth von Küster (geb. Ebner von Eschenbach)sanierte. Nach dem Krieg war es enteignet und in ein polnisches Staatsgut umgewandelt worden. Im Witwenschloss wurde dessen Verwaltung untergebracht, im Hauptschloss eine Schule, die 1979 schloss. Danach verfiel alles. Im Zuge des Wiederaufbaus erstrahlten die Gebäude in neuem Glanz. Zunächst das Haupthaus, später das Witwenschloss. Auch der große Park wurde schrittweise beräumt und wiederhergestellt. Heute finden immer mehr Reisegruppen hierher. Sie nehmen an den Führungen zur Geschichte des Hauses teil. Im Restaurant des großen Wirtshaftsgebäudes können sie schmackhafte Hausmannskost probieren und den hauseigenen Hofläden mit Lebensmitteln und Leinenprodukten einkaufen.

Machen Sie sich auf den Weg und entdecken Sie dieses herrliche Fleckchen Erde!

 

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